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Froidthier

Früher hatte der kleine Ort Froidthier einen Eisenbahnanschluss und die Tuchmanufaktur der Familie von Mathieu SNOECK, die zahlreichen Arbeitern Beschäftigung bot, sicherte dem Dorf einen gewissen Reichtum.

Ein heftiger Brand zerstörte die Fabrik 1888, wodurch die Arbeiter in die Region von Verviers ausweichen mussten.

Heute ist Froidthier der grünste Teil der Gemeinde Thimister-Clermont und ein beliebtes Ziel für Wanderer, vor allem seine Weiler Corbillon, Winandchamps, Les Trixhes, Bruyères und Chaumont. Dieser Name (Chaumont - „chaud“ bedeutet „heiß“) steht übrigens in einem interessanten Kontrast zum Namen des Dorfs (Froidthier - „froid“ bedeutet „kalt“).

In Chaumont steht ein Gedenkstein zu Ehren der heldenhaften neuseeländischen Flieger, die während eines Luftgefechts im Zweiten Weltkrieg hier ums Leben kamen.

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Ganz in der Nähe befindet sich die Kapelle „Chapelle des Anges“, die im Volksmund auch „Chapèle es trô“ genannt wird.

Die Kapelle wurde 1691 errichtet und 1804 restauriert und vergrößert.

Heute kann man in Froidthier nicht mehr aus dem Zug steigen, aber dennoch bringt die ehemalige Strecke 38 die Besucher - Wanderer, Radfahrer oder Reiter - praktisch bis ins Dorfzentrum.

Dort steht eine bescheidene Kirche aus dem Jahr 1845 mit einer Nische, in der die Statue von Saint-Gilles (Hl. Ägidius) mit der Hirschkuh thront.